Lemim's Blog


Einweihung Lanxess Arena bzw. Nenas Untergang
Mi., 29.10.2008, 23.55
Filed under: just Life | Schlagwörter: , , , , , , ,

Früher hieß sie Köln Arena und jeder wusste was Sache ist. Nun hat der Chemie-Riese Lanxess jede Menge Geld locker gemacht und man darf in Zukunft von der Lanxess Arena sprechen. Na super. Immerhin gab es zur Umbenennung (von Eröffnung mag ich angesichts der dreckigen Sitze nicht sprechen) ein kostenloses Konzert mit den Bläck Föös, The BossHoss und Nena.

Hier eine (ganz kurze) Beschreibung:

Bläck Föös: Typisch Kölsche Musik und außerhalb Kölns wohl eher in Richtung WDR 4 oder NDR 1 anzusiedeln. Naja, ich habe tapfer ausgehalten, die Dame neben mir war kräftig am mitsingen. *g*

The BossHoss: Schneller und lauter Country mit Rock ’n‘ Roll. Die Show der Berliner, die einen auf Texas machen ist zwar teilweise etwas albern, aber sie gehen tierisch ab und die Musik ist echt geil. Ein besonders Highlight war der Harp-Spieler – zwar nicht der Beste seiner Zunft, aber mit einer geilen Performance als einfach geiler Macker. 😉

Nena: Der mit Sicherheit interessanteste Teil des Abends. Hohe Erwartungen und die krasseste Enttäuschung. Ok, sie hatte es schwer nach der Pause (20 Minuten ohne die Vollspacken Helge Schneider Atze Schröder – sehr angenehm!!). Dies ist aber noch lange kein Grund dem Publikum mit Sätze wie „Ich kann euch ja nicht zwingen mitzusingen!“ zu schmeicheln. Nachdem ca. 2/3 des Publikumswärend ihrer Performance gegangen waren, hatte sie wohl auch keinen Bock mehr: „Danke, dass ihr uns ausgehalten habt…..hmmm…*kicher*….hmmm….dass wir euch ausgehalten haben.“ Und weg war sie. Musste aber (obwohl es max 300 Getreue forderten) zur Zugabe nochmal raus. Der Grund war am Ende ersichtlich: Ein Alustreifen-Regen – peinlich nach dieser Show!!

 

Fazit: „Bläck Föös mögen und mitsingen“ als nächste Lektion für mich als Immi, The Boss Hoss – wer hat da mal einen Tonträger?, Nena – Liebe Frau Gabriele Susanne Kerner, hängen sie ihren Job an den Nagel und lassen sie ihre Tochter als Hupfdohle für sich arbeiten. Und verraten Sie mir bitte was sie vor der Vorstellung genommen haben.

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12 Kommentare so far
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BossHoss? Müsste ich mal nachschauen, vielleicht hab ich da was.

Kommentar von Anja

Es ist ein völlig verfälschter Bericht über NENA. Was soll das? Nur, weil ein paar Leute sie nicht mögen, ihr den Erfolg nicht gönnen. NENA hat von Anfang an versucht, das Publikum zu motivieren und es ist ihr -leider Gottes- eben nicht gelungen an diesem Abend. Und: Soviele sind gegangen, weil sie eben „Karnevals-Jecken“ sind und keine Popkultur kennen. Heimspiel hatten de Bläck Föss halt…Nena das falsche Publikum an diesem Abend. Und sie hat dennoch alles bestens gemeistert, gut gesungen und ne tolle Show hingelegt bis zum Schluß…Und : keine Spur von „Unlust“ gezeigt..Wie kann man nur so lügen hier?! Ich hab zum Glück ganz vorne gestanden und verstanden, was ihre Tochter gesagt hat, nämlich „Danke, dass Ihr uns ertragen habt“ und das war charmant! Aber egal: Eine reine NENA-Tour muß wieder her und dann mit echten Fans, die auch vom Ticket-Service am Telefon vorab nicht abgefertigt werden. So schauts nämlich. Köln-Arena oder wie sie jetzt heißt? Nein, danke. Feiert mal lieber Karneval, am vielen LAchen erkennst Du die Narren!

Kommentar von Peter K.

BossHoss sind urig…
aber wer hört denn heute noch Nena? 😉

Kommentar von wortman

Also, es war wirklich unglaublich, wie zielsicher NENA es schaffte mit jedem weiteren Song die Halle ein wenig mehr zu räumen und das Publikum zu vergraulen. Die alten Hits wurden reihenweise übelst gecovert, statt Synthiepop war es plötzlich harter Gitarrenrock. Manches Stück konnte man kaum wiedererkennen. Hinzu kam die von Nena nicht zu verantwortende miese Akustik in der Halle (zumindest im Oberrang), die einem die Freude auch zusätzlich verdarb. Ich habe mich echt gefragt, wie jemand, der seit 25 Jahren auf der Bühne steht, eine solch schlechte Darbietung der eigenen Songs abliefern kann. Es gibt bestimmt Coverbands, die das deutlich besser machen. Positive Überraschun des Abends war in jedem Fall „The Boss Hoss“, die ordentlich Stimmung machten obwohl der Country Rock bestimmt nicht jedermanns Sache ist.
Als Fazit bleibt, daß ich bestimmt nie mehr eine NENA CD kaufen werde, und das als jemand, der bislang die Musik der Dame ganz OK fand und als Kind der 80er damit großgeworden ist.

Kommentar von peter muellr

zu Peter K.:

>Es ist ein völlig verfälschter Bericht über NENA. Was soll das?

Es ist ein subjektiver Bericht über das Konzert. Nicht mehr und nicht weniger. Ich bin mit meiner Kritik aber auch nicht alleine. Siehe z.B. Bericht auf http://www.koeln.de

>Nur, weil ein paar Leute sie nicht mögen, ihr den Erfolg nicht gönnen. NENA hat von Anfang an versucht, das Publikum zu motivieren und es ist ihr -leider Gottes- eben nicht gelungen an diesem Abend.

Ob ich Nena mag oder nicht sei mal dahingestellt. Zugegeben: Am Anfang hat sie viel gegeben. Mit dem Satz „Ich kann euch ja nicht zwingen mitzusingen.“ hat sie sich aber disqualifiziert.

>Und: Soviele sind gegangen, weil sie eben “Karnevals-Jecken” sind und keine Popkultur kennen. Heimspiel hatten de Bläck Föss halt…Nena das falsche Publikum an diesem Abend.

Ach, deswegen sind die Leute bei den Boss Hoss so abgegangen. Ne, ist klar.

> Und sie hat dennoch alles bestens gemeistert, gut gesungen und ne tolle Show hingelegt bis zum Schluß…Und : keine Spur von “Unlust” gezeigt..Wie kann man nur so lügen hier?!

Ich gebe hier meine Eindrücke wieder. Wenn man am Ende der Show nur noch mit dem Rücken zum Publikum tanzt und die Bewegungen auch deutlich weniger werden und man nicht mehr mit dem Publikum redet (im Vergleich zum Anfang), ist das für mich ein deutliches Zeichen. Wenn man dann noch offensichtlich früher von der Bühne geht und nach einer Ewigkeit wieder raufkommt, gibt es wohl einen durchsetzungsfähigen Manager hinter der Bühne. (Schließlich kann man die Alustreifen nicht einfach so in die leere Halle regnen lassen.)

Ganz abgesehen davon lass ich mich ungerne als Lügner bezeichnen…

> Ich hab zum Glück ganz vorne gestanden und verstanden, was ihre Tochter gesagt hat, nämlich “Danke, dass Ihr uns ertragen habt” und das war charmant!

Hmm…mag sein. Dann war es halt: “Danke, dass ihr uns ertragen habt…..hmmm…*kicher*….hmmm….dass wir euch ertragen haben.” Ich finde nicht, dass das viel ändert.

> Aber egal: Eine reine NENA-Tour muß wieder her und dann mit echten Fans, die auch vom Ticket-Service am Telefon vorab nicht abgefertigt werden. So schauts nämlich. Köln-Arena oder wie sie jetzt heißt? Nein, danke.

Viel Spaß bei den Konzerten.

>Feiert mal lieber Karneval, am vielen LAchen erkennst Du die Narren!

Aha.

Kommentar von lemim

nena hatte ihr hoch und hat ewig nix mehr vernünftiges gemacht. da wird es dann wohl zeit, so langsam mal aufzuhören… wie so einige andere auch.

Kommentar von wortman

NENA = Nicht Ernst Nehmen, Aus!

Kommentar von Margarete

@Margarete: 😉

Kommentar von wortman

GENAU!

Kommentar von Margarete

Ich habgestern jemanden getroffen, die auch von dem Konzert erzählt hat und eine von denen war, die sehr früh (während Nena spielte) gegangen ist. Als ich ihr erzählte was hier geschrieben steht, war sie wenig überascht und kann lemim nur zustimmen 🙂

Kommentar von Mucki

Ich war auch auf diesem Horror-Eröffnugs-Abend. Ich ( als Kölner ) muss sagen, daß ich die Bläck Fööss und Atze Schröder absolut spitze fand. Aber BossHoss und Nena ? HORROR ! BossHoss waren einfach nur laut, man hat ( zumindest im Oberrang ) garnichts verstanden.

Nun ein paar Worte zu Nena und ihrer durchgeknallten Tochter. Nena meint ja offensichtlich zur Heavy-Metal-Riege zu gehören. Schade eigentlich. Ihre Songs waren früher absolut prima. Am Meisten amüsant fand ich ihre Tochter. Da sieht man mal, was Drogen bei Kindern im Mutterleib anrichten. Die tanzte mit übelsten Ausdruckstanz über die Bühne. Wahrscheinlich tanzte die den ganzen Abend ihren Namen. lol Ich hab daraus gelernt. Ich werde mir niemals mehr als 10 Sekunden Nena ansehen. Lanxess hätte wahrscheinlich deutlich besser gehandelt, wenn sie einen rein kölschen Abend gemacht hätten. Gibt ja noch genug kölsche Bands und Sänger.

Der Mitarbeiter, der BossHoss und Nena gebucht hat gehört entlassen.

Kommentar von Tom

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