Lemim's Blog


sogenannte Killerspiele
So., 20.09.2009, 12.57
Filed under: Uncategorized | Schlagwörter: , ,

Ok, die Monokausalität in Hinblick auf die Verbindung zwischen Amokläufen und Killerspielen ist mittlerweile fast jedem klar. Trotzdem: Die Vehemenz, mit der sich die Piratenpartei für „Killerspiele“ stark macht kann ich nur schwer ertragen. Was ist so toll an diesen „Spielen“? Was ist so toll an gewaltverherrlichenden Sequenzen? Was ist so toll daran, einen virtuellen Gegner (sei es nun Mensch oder Monstergestalt) mit einer Kettensäge zu schreddern.
Nur um eins klarzustellen: Ich habe selbst schon solche „Spiele“ (mit Begeisterung) gespielt, aber ich behaupte, dass es viele Spiele gibt, die ebenfalls sehr unterhaltsam und spannend sind ohne solche Gewaltorgien. Ich mache auch einen Unterschied zwischen Spielen wie z.B. Sieder und CS oder Wolfenstein. Es ist für mich ein Unterschied, ob man mit Comic-Rittern aufeinander losgeht oder in möglichst realistischen Darstellungen Menschen niedermetzelt.
Ein weiteres Problem habe ich damit, dass es faktisch nicht ausreicht, solche Spiele ab 18 freizugeben. Jeder der glaubt, Kinder und Jugendliche damit von solchen Spielen fernzuhalten ist einfach nur naiv!

Fazit: Ich finde die Überlegung eines Schulleiters gut, eine Killerspiel-freie Schule anzustreben. Wenn sowas mit entsprechenden pädagogischen Konzepten gestützt wird, finde ich es prima.

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2 Kommentare so far
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p.s. Herr Tauss von den Piraten argumentiert, dass solche Spiele ein Teil der Jugendkultur und dazu spannend seien. Außerdem lasse sich die Problematik nicht mit Verboten lösen.

Spannen oder nicht habe ich schon behandelt. Außerdem ist es kein Argument. Drogen sind auch spannend. (Ja,ja, anderer Zusammenhang.)

Was die Jugendkultur angeht so finde ich, dass Eltern und Pädagogen die Pflicht haben entsprechend einzugreifen. Kinder und Jugendliche werden viel zu häufig sich selbst überlassen. Wo bleibt der Erziehungsauftrag an die Gesellschaft??

Kommentar von lemim

Tauss via Twitter: „Habe neulich einen Personalchef getroffen, der „Killerspieler“ bevorzugt wegen ihrer sozialen Kompetenz und Teamfähigkeit einstellt..“

-ohne Kommentar-

Kommentar von lemim




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