Lemim's Blog


Braunkohle und Werbung auf Spiegelonline
Mi., 21.10.2009, 9.02
Filed under: im Netz gefunden | Schlagwörter: , , ,

Als ich gerade bei Spiegelonline durch die Politiksparte gesurft bin, bin ich auf eine überdimensional große Werbefläche gestoßen. Ein Hinweis auf die Seite http://www.braunkohle-forum.de .

Werbung auf Spiegel Online

Werbung auf Spiegel Online

Zwei Dinge habe ich zu bemängeln:

1. Wo ist das Wörtchen „Anzeige“? Müssen Werbeblöcke nicht gekennzeichnet sein? Oder muss man suchen? Solche Methoden kennt man doch sonst nur von der Bildzeitung. (Juhu – Volksbraunkohle)

2. Die Seite http://www.braunkohleforum. de ist wahrlich nicht unumstritten. Lobbyisten loben (als Experten getarnt) den sogenannten Energiemix mit Braunkohle. Ach ja, die Seite wird vom deutsche Braunkohlen-Industrie-Verein betrieben. Mehr Informationen finden sich unter:

http://www.braunkohleforum.de/ (ohne Bindestrich!!)

Hier findet man allerlei gute Links und Text zu den „Expertenmeinungen“.

Es bleibt der fade Beigeschmack, dass ausgerechnet der Spiegel für eine solche Seite übergroß Werbung macht. Geld regiert halt auch die (unabhängige?) Medienlandschaft.

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2 Kommentare so far
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Ich meine, dass eingebundene Werbung als „Anzeige“ gekennzeichnet werden muss – macht SpOn ja auch bei den kleinen Blöcken, die da zwischen den anderen Hinweisen stehen.
Bei dieser „umgebenden Werbung“ ist vermutlich klar, dass die nicht zur Seite gehört – in Printmagazinen ist das ähnlich, ich merke das immer beim ADAC-Magazin. Da gibt es ganzseitige Anzeigen, die sich deutlich vom Rest abheben, aber auch Textseiten für Autohersteller, die teilweise sogar im Layout des Magazins sind. Die sind dann gekennzeichnet.

Abgesehen davon denke ich, dass auch SpOn nur einen Dienstleister für diese Werbung beschäftigt und dieser dann die Anzeigen einstellt.

Kommentar von Marius

Die Werbung auf Spiegel Online wird von der Quality Channel GmbH organisiert. Diese gehört zur Spiegel-Gruppe. Somit zieht das als Ausrede nicht.

Habe inzwischen beim Presserat nachgelesen: Man kann die Werbung auch ohne das Wörtchen „Anzeige“ veröffentlichen, wenn sie sich deutlich vom redaktionellen Text abhebt.
Trotzdem finde ich, dass sich Spiegel Online seine Werbepartner genauer aussuchen sollte! Aber hier zieht wieder der letzte Satz aus meinem Beitrag.

Kommentar von lemim




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